Stellenausschreibung

Unterstützende Stelle für die Projektleitung

Das Queere Zentrum Mannheim(QZM) sucht ab sofort befristet für die Dauer von drei Monaten eine Unterstützung der Projektleitung. Der Umfang beträgt circa 15 Stunden pro Woche.

Sie werden in die Planung und Aufbauphase des QZM eingesetzt und sind fest in unser Team eingebunden. Ihr Arbeitsgebiet umfasst die Unterstützung der Projektleitung, unter anderem bei der Außenkommunikation und Terminbegleitung. Hierunter fällt die Entwicklung und Durchführung von verschiedensten Produkten der Presse-und Öffentlichkeits- sowie der Social Media-Arbeit, also das Konzipieren und Erstellen von Social Media-Plänen, das selbständige Verfassen von Pressemitteilungen, Pressetexten und Nachberichten, sowie das Erstellen von Clippings, die Arbeit mit Bildbearbeitungsprogrammen (InDesign), diverse Medienrecherchen und das Verfassen von Texten für unsere Homepage.

Die Unterstützung der Projektleitung umfasst weiter die Kontaktpflege und das Beziehungsmanagement intern, wie auch extern äußerst selbständig im Schriftverkehr und telefonisch.

Anforderungen

Idealerweise haben Sie ein gesellschafts- oder betriebswirtschaftliches Studium absolviert oder vergleichbare Berufserfahrungen. Möglichst sollten Sie bereits praktische Vorerfahrungen gesammelt haben.

Erforderlich ist ein Talent für kommunikationsrelevante Aufgaben (gute Social Media-Kenntnisse, sicher in Wort und Schrift, souveränes Auftreten, Gestaltungstalent) sowie Fähigkeiten bezüglich organisationsrelevanter Fragen (eigenständige Recherchen, Office-Know-how).

Außerdem sollten Sie teamfähig, selbständig, lernbereit sein und hohe Einsatzbereitschaft in kompetenter und verantwortungsvoller Arbeitsatmosphäre mitbringen.Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch werden außerdem vorausgesetzt. Von Vorteil sind Grafikkenntnisse (InDesign, Photoshop).

Wir setzen uns für Diversity, Inklusion und Chancengleichheit ein und glauben fest daran, dass eine Vielfalt an Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen zu besseren Arbeitsergebnissen für alle führt. Über Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion, ethnischer oder sozialer Herkunft freuen wir uns sehr.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggfs. Referenzschreiben) richten Sie bitte gebündelt in einer PDF-Datei bis zum 10.Mai 2020 an info@qzm-rn.de.

Liebe Community,

wir – das Projektteam – arbeiten im Hintergrund fleißig für die Gründung des QZMs. Daher hier ein kurzer Rückblick über die vergangen vier Wochen.
Wir treffen uns wöchentlich im Projektteam und regelmäßig mit der Stadtverwaltung, haben an den Sitzungen des AK Queer Grün, der LSBTTIQ-Interfraktionellen-Arbeitsgruppe und der SCHLIMM teilgenommen. Außerdem wurden Immobilien besichtigt, wir haben uns vor Ort in Stuttgart mit dem Vorstand und Gründungsmitgliedern der Weissenburg e.V. ausgetauscht und die Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG – Unternehmensberatung) gestartet.

Aktuell sind einige Themen gleichzeitig wichtig: Wir haben intensiv an der Geschäftsordnung für den Lenkungsreis gearbeitet, so dass dieser noch im März das erste Mal tagen wird. Weiter wird aktuell an der Struktur für den Beirat gestrickt, welcher in wenigen Monaten bereits seine Arbeit aufnehmen soll. Natürlich steht auch die Suche nach der geeignet Immobile ganz oben auf der To Do-Liste.

Wir möchte uns an dieser Stelle bei allen für die bereits eingegangenen Tipps bedanken. Bitte haltet weiterhin Augen und Ohren offen für eine Immobile, die ca. 500qm groß und in guter Lage (Anbindung zum ÖPNV) ist.

Wir ihr vielleicht rauslesen könnt, treibt uns das QZM sehr um und beschäftigt uns täglich.
Sobald wir erste Meilensteine erreicht haben, werden wir dies zeitnah kommunizieren.

Der nächste Schritt ist die gemeinsame Busfahrt mit den Vertreter*innen der Community nach Darmstadt am 14. März und der Beteiligungsworkshop am 28. März für das Nutzungskonzept sowie die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises Ende März.

Meldet euch bei Rückfragen gerne bei uns, wir freuen uns stets über euer Interesse! 🙂

Viele queere Grüße von
Sara, Matthias, Johannah und Susanne

Queeres Zentrum Mannheim

Lasst uns Geschichte(n) schreiben!

Ein Queeres Zentrum für Mannheim 

Liebe Community, liebe Alle,

der Beteiligungshaushalt der Stadt Mannheim ist unsere Chance JETZT ein Queeres Zentrum in Mannheim zu verwirklichen.

Unglaublich, aber wahr! Wir haben es tatsächlich geschafft, das QZM in der ersten Runde auf den ersten Platz zu heben. ❤️🧡💛💚💙💜

Jetzt sind wir in der nächsten Runde und nun wird erneut abgestimmt. Und da wird es ernst, denn diese Runde entscheidet. Erzählt also allen davon und teilt, was das Zeug hält – Es kann bis zum 1. Dezember die Stimme abgegeben werden.

Damit wir gemeinsam Geschichte(n) schreiben können! 🏳️‍🌈

Kurzanleitung zur Registrierung auf „Mannheim gemeinsam gestalten“

Zuerst muss auf https://www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de/user/register ein Benutzername registriert werden. (Es wird zwar nach der Postleitzahl gefragt, aber es dürfen auch alle außerhalb von Mannheim mitmachen.)

Kurz nach der Registrierung kommt eine E-Mail „Benutzerkontendetails für ….. auf Mannheim gemeinsam gestalten“ an die angegebene Adresse.

Diese müssen noch durch Aufruf/Klick auf den angegebenen Link innerhalb von 24 Stunden bestätigt werden.

Auf der durch den Link aufgerufenen Seite muss nach Klick auf den „Login“ Knopf noch ein Passwort definiert werden, die Adressangaben unten im Formular können freigelassen werden.

Nach Bestätigung des Passwortes durch den „Speichern“ Knopf unten ist man direkt schon eingeloggt und kann loslegen.

Hier findet ihr dann den direkten Link zum QZM: https://www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de/dialoge/beteiligungshaushalt-2019/stimmt-jetzt-ab-fuer-das-erste-queere-zentrum-mannheim-und-lasst

Dort dann klicken auf „Bürgervorschlag unterstützten„.

Wichtiger Tipp für die Abstimmung:

Falls du nach dem Abstimmen diese Meldung bekommst „Falscher Token“, dann lass dich nicht entmutigen und klicke bitte nochmals auf den Button … dann wird deine Stimme gezählt, einschließlich positiver Rückmeldung.

Wieso ein Queeres Zentrum?

Mannheim braucht ein Queeres Zentrum und das Konzept für das QZM ist eine innovatives Leuchtturmprojekt.

Seit vielen Jahren und Jahrzehnten setzen sich queere Vereine, Gruppen und Organisationen aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar für die Menschenrechte und die Chancengleichheit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*) ein. Sie engagieren sich – größtenteils ehrenamtlich – dafür Diskriminierungen abzubauen, die queere Community zu stärken und die Akzeptanz von Vielfalt in einer bunten Stadtgesellschaft Mannheims durch Aufklärung und Sichtbarkeit zu fördern.

Um diese Ziele zu erreichen sind Räume essenziell, in denen sich engagierte Menschen treffen und austauschen sowie entsprechende Projekte und Aktionen geplant werden können. Allerdings sind die lokalen queeren Vereine, Gruppen und Organisationen fast ausnahmslos seit Jahren mit einer unzumutbar schlechten Raumsituation konfrontiert, die ihre Arbeit und das Vernetzen mit anderen Gruppen und Vereinen unnötig erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht und leiden unter dem Fehlen eigener verlässlicher Räumlichkeiten.

Durch ein Queeres Zentrum würde eine feste Anlaufstelle geschaffen werden zur LSBTI*-Selbsthilfe und zur Stärkung queerer Selbstorganisation. Das QZM wäre ein Ort zur Vernetzung bestehender queerer Vereine, Gruppen und Organisationen – aber auch eine leichte Möglichkeit, mit der Öffentlichkeit in Kontakt kommen.

Das QZM soll zwar einerseits queere Menschen und Gruppen empowern und in ihrer Vielfalt sichtbar machen, andererseits aber auch für die Mannheimer Stadtgesellschaft bei öffentlichen Veranstaltungen, Bildungs- und Informationsangeboten Anlaufstelle sein. Das QZM versteht sich als Stätte der Begegnung und Aufklärung, als Anlaufstelle für Information und Erstkontakt sowie als Ort für Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildung.

Dadurch soll Verständnis für eine diverse Gesellschaft geschaffen werden, der Abbau von Diskriminierung und die Förderung entsprechender Präventionsarbeit vorangetrieben werden.

Das QZM soll selbst verwaltet betrieben werden und sich mit einem Café- und Barbetrieb sowie der Vermietung von Veranstaltungsräumen, Coworking-/Startup Arbeitsplätzen und Meetingräumen finanzieren.

Die Dringlichkeit ist groß: Es gibt aktuell keine Räume für über 30 queere Gruppen und diese Situation muss sich schnellstmöglich ändern und verbessern.

Das QZM ergänzt und verstärkt zudem das Bild der Stadt Mannheim als queeres Zentrum in Süddeutschland. Seit 2015 Mitglied ist die Stadt im globalen Rainbow Cities Network (RCN) – bisher als einzige deutsche Stadt, die kein queeres Zentrum vorweisen kann.

Schon vor der Gründung erfährt das QZM viel Unterstützung von vielen Seiten – knapp 20 queeren Gruppen, namentlichen globalen und regionalen Unternehmen, wie Simmons + Simmons, The Boston Consulting Group GmbH, McKinsey, Open for Business, accenture, AT Kearney, SAP, Plan W – welche alle die Entwicklung des Projektes pro bono begleiten würden – und vielen weiteren Supporter*innen.

Das unterstreicht wiederum, wie innovativ das Projekt in der Art der Umsetzung ist, aber auch wie hoch der Bedarf ist, ein solches Projekt in Mannheim umzusetzen.

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2025 im QZM – Das Queere Zentrum Mannheim feiert sein fünfjähriges Bestehen

Caro kommt gerade aus einem der Seitenräume, die direkt an den Café- und Bar-Bereich des Queeren Zentrums in Mannheim anschließen. Heute war sie beim Filmabend, der monatlich stattfindet und außergewöhnliche queere Filme bringt. Sie ist erst vor kurzem nach Mannheim gezogen und freut sich, dass sie als Zugezogene im überregional bekannten QZM direkt eine Anlaufstelle gefunden hat.
Grace von der Transgruppe steht gerade hinter der Bar. Sie ist eine von vielen, die ehrenamtlich den Café-Bar Betrieb organisieren. Sie hat während ihrer Angleichung viel Unterstützung und Zuspruch im Zentrum erfahren und fühlt sich hier als Teil einer großen Familie. Ihre Mutter kommt ebenso regelmäßig vorbei und hat auch schon das halbe Team der Bar adoptiert.


An der Bar treffen sich gerade Enis und Erich. Enis ist 2015 als Geflüchteter nach Mannheim gekommen und lebt nun seit 8 Jahren hier, genießt es offen schwul leben zu können, liebt Cocktails und bietet im QZM jeden letzten Freitag im Monat eine Cocktail Lounge an. Erich ist Rentner und wohnt in der direkten Nachbarschaft des QZM und freut sich, dass seit der Eröffnung vor 5 Jahren mit vielen jungen Menschen hier Kontakt zu haben. Sehr gerne bringt er auch seine „Hetero-Freunde“ mit, wie er sie liebevoll nennt. Sie gehören am Spieleabend inzwischen fest zur Doppelkopfrunde und genießen die lockere Stimmung im ZKM.
Laura und Angela bringen gerade ihre Kinder in die Spielegruppe und treffen sich nun im Gruppenraum mit anderen Regenbogeneltern zum Erfahrungsaustausch.


Kim und Frederik von der Queeren Jugendgruppe schleppen gerade Instrumente und Boxen in einen der hinteren Räume, da sie am Abend zur Jubiläumsfeier ihren ersten offiziellen Gig haben – sie sind schon ganz schön aufgeregt, denn seit der Gründung haben sie zwar schon öfter gespielt, aber noch nie vor so einem großen Publikum.


So oder so ähnlich könnten sie lauten, die Geschichten der Menschen, die sich im Queeren Zentrum Mannheims engagieren und sich dort treffen. Das Queere Zentrum könnte ein Ort des Austausches, der Vielfalt, der Beratung, der Ansprache und des Verständnisses werden – ein Ort für Gemeinschaft und Vernetzung, Beratung und Bildung, politische Aktivitäten und Kultur.

Wie lautet Deine Geschichte zum QZM?

Schick uns Dein Video auf Facebook oder unter queereszentrum.ma@gmail.com

 

Queeres Leben in Mannheim braucht Räume

Seit vielen Jahren setzen sich unzählige Menschen in Mannheim für die Interessen von Lesben und Schwulen, bisexuellen, nicht binären, queeren, trans* und inter-Personen ein. Gerade die queeren Vereine, Organisationen und Gruppen haben sich zum Ziel gesetzt, Diskriminierung abzubauen, die queere Community zu stärken und die Vielfalt und Akzeptanz in der Rainbow City Mannheims durch Aufklärung und Sichtbarkeit zu fördern.

Dafür werden dringend Räume benötigt, um Treffen abzuhalten und um Projekte zu planen, denn die wenigsten dieser Gruppen haben geeignete Räumlichkeiten für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Angebot. Es fehlen Räume um laufende Aktionen zu planen, um offene Treffen anzubieten, um in Kontakt mit anderen Gruppen zu kommen und gemeinsame Projekte zu planen oder um mit noch nicht organisierten Personen in Verbindung zu kommen.

Und es fehlen Orte, an denen die queere Community und die Stadtgesellschaft in Austausch miteinander kommen – einmal im Jahr beim CSD ist zu wenig für ein wertschätzendes Miteinander in unserer Stadt.